Farben des Bernsteins

Bernstein kann in verschiedenen Farben auftreten. Seine Palette reicht von verschiedenen Gelbtönen, wobei das goldene, honigfarbene Gelb am begehrtesten ist. Auch in roter, rötlich-brauner bis dunkelbrauner Färbung tritt er öfters in Erscheinung. Selten gibt es Bernstein in blauen oder grünen Varietäten zu bewundern.

In Russland gibt es eine grüne Varietät, die eine wunderschöne Mischung aus goldenen Limonentönen und Waldgrün ergibt. Selbst graue bis schwarze Exemplare sind schon gefunden worden. Seine reiche Farbpalette liegt vor allem in den vielfältigen Tönen begründet. So gibt es allein für den baltischen Bernstein angeblich 256 Farbschattierungen.

Honigfarbenes Wunder der Natur

Durchsichtig bis durchscheinend zeigt sich dieses fossile Harz, oftmals mit eingeschlossenen Pflanzen- oder Tierresten bis hin zu ganzen Insekten, die auf ewig in diesem Stein eingeschlossen und konserviert sind. Allerdings besitzt nur ein sehr geringer Teil der Bernsteinfunde eine durchscheinende, klare Optik. Häufig werden die gefundenen Stücke durch zahllose Bläschen, feine Haarspalten oder Spannungsrisse getrübt. Durch Kochen in Rübsamenöl können Luftblasen und eingeschlossene Flüssigkeiten beseitigt werden.

Schöne Teile besitzen ein Glänzen wie Wachs. Die Klarheit einzelner Exemplare sowie deren Färbung hängen auch von der Form ab. Bernstein kann getrommelt werden, naturbelassen bleiben oder sich als wunderschön facettiertes Schmuckstück präsentieren.

Besonderheiten wie prähistorische Einschlüsse von Samen, Blättern, Federn oder sogar vollständigen Insekten lassen das Herz jedes Sammlers höher schlagen. Paläontologen und Genetiker schätzen solche viele Millionen Jahre alte Funde, die wertvolle Einblicke in die Vergangenheit unserer Erde gewähren.

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